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Erste Feldphase abgeschlossen: 135.000 Analyseergebnisse zeigen, was im Essen steckt

Deutschlands erste Total-Diet-Studie – die BfR-MEAL-Studie – hat die erste von zwei Feldphasen abgeschlossen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kaufte das Team der BfR-MEAL-Studie dafür knapp 30.000 Lebensmittel ein und bereitete sie anschließend nach mehr als 9.000 Rezepten in der eigens eingerichteten Studienküche so zu, wie sie typischerweise in Deutschland auf den Tisch kommen. Von den beauftragten akkreditierten Laboren erhielt das Team 135.000 Einzelergebnisse darüber, welche Stoffe in welchen Konzentrationen in den zubereiteten Lebensmitteln enthalten sind. In der ersten Feldphase waren das Stoffe aus dem Basismodul, zu dem unter anderem Schwermetalle und Dioxine gehören, Nährstoffe, Mykotoxine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), perfluorierte Tenside (PFAS) sowie gesättigte und aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOAH).

Die erhaltenen Daten werden derzeit auf Plausibilität überprüft und für eine Expositionsschätzung mit den vorliegenden Verzehrsdaten – welche Lebensmittel in welchem Umfang die deutsche Bevölkerung verzehrt – zusammengefügt. Die ersten Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BfR-MEAL-Studie im Verlauf dieses Jahres für Methylquecksilber.

Inzwischen hat das Team mit der zweiten Feldphase begonnen. Im Mittelpunkt stehen dabei gesundheitsschädliche Stoffe, die bei der Zubereitung entstehen (Prozesskontaminanten), Pflanzenschutzmittelrückstände, Zusatzstoffe, pharmakologisch wirksame sowie aus Lebensmittelkontaktmaterialien entweichende Stoffe.

Im Team der BfR-MEAL-Studie arbeiten derzeit sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, drei Einkäuferinnen und Einkäufer, zwei Köche und zwei Küchenhilfen, drei Mitarbeiterinnen in der Homogenisierung, drei Dokumentationsassistentinnen und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit.

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